Montag, 18. September 2017

object lessons

eigentlich wollte ich am samstag wandern gehen, aber da der wetterbericht für den samstag in der rheinschlucht beständig schlechtes wetter vorhersagte, suchte ich rechtzeitig nach alternativen und entschloss mich zum besuch des gewerbemuseums in winterthur und der ausstellung "object lessons".
die ausstellung ist ursprünglich für das werkbundarchiv - museum der dinge in berlin entstanden und wird in winterthur noch bis zum 1.oktober gezeigt.


der ausstellungstitel bezieht sich auf ein pädagogisches konzept, das die geschwister charles und elizabeth mayo auf der grundlage der reformpädagogik von pestalozzi entwickelt haben. elizabeth mayo schrieb das schulbuch "lessons on objects", dazu entwickelte sie eine kleine kiste mit vier schubladen, in denen 100 verschiedene dinge und materialien enthalten waren. diese dinge sollten angeschaut, angefasst und mit allen sinnen erfasst werden, die wahrnehmung in sprache gefasst und ausgehend davon konkretes oder abstraktes wissen zu verschiedensten bereichen entwickelt werden.

Object Lesson Box, nach 1830
Sammlung Museum of the History of Science, Technology & Medicine, University of Leeds
Foto: Esther Lie, aus Pressematerial zur Ausstellung, Museum der Dinge, Berlin.


rund um diese box bietet die ausstellung acht lektionen rund um die vermittlung von materialwissen. spannend ist aber auch der prolog, denn der materialvermittlung muss zunächst einmal das sammeln vorausgehen. so wird material bereits seit der frühen neuzeit gesammelt, um seine eigenschaften, herkunft und verwendung systematisch zu erforschen. der öffentlichkeit wurde solche sammlungen erst später öffentlich gemacht als sich die fürstlichen wunderkammern zu museen wandelten.
ein ganz herrliches beispiel der sammlung, aber auch der bereitstellung von materialkundlichem wissen sind die xylotheken. in buchform wird dabei jeweils ein baum dokumentiert: den buchrücken bildet die rinde, das holz den buchblock, der ausgehöhlt die blätter, äste, blüten und samen enthält.

hier geht es schon eher um die vermittlung von materialwissen an spezialisten, ähnlich den lehrsammlungen.


in den lehrsammlungen dienen materialien als referenzstücke zur identifizierung von stoffen, werden als nutzobjekte in experimenten verbraucht oder dienen der überprüfung von wissen. ganz entschieden ist hier nicht nur das schauen, sondern auch das anfassen, riechen und schmecken gefragt.


 auch im handel und in der industrie werden materialien zu demonstrationszwecken zusammengestellt - einerseits um kunden über neue materialien herstellungsverfahren und qualitäten zu informieren, zum beispiel auf messen und in den musterkoffern der handlungsreisenden.
aber auch in den handelsakademien, den kunstgewerbeschulen und -museen, wo die durch den welthandel und die industrialisierung im 19. jahrhundert aufkommenden neuen materialien in ihren eigenschaften und potenziellen anwendungen erforscht und vermittelt werden.


 spannend dabei auch materialien, die wir heute so garnicht mehr kennen oder zumindest nicht mehr voneinander unterscheiden könnten... die unscharfen knöpfe im hintergrund mussten wohl die kleidermacher in ihrer materialbeschaffenheit kennen. rechts vorne echtes und falsches fischbein zur verstärkung von korsagen und hemdkrägen.


ganz anders funktionieren die schaukästen, die sich als unterrichtsmaterialien im 20. jahrhundert verbreiten. hier wird nicht nur material gezeigt, sondern auch die gewinnung, verarbeitung und resteverwertung der produkte. wie der name schon sagt, kann hier anders als im ideal der ganzheitlichen materialbildung ausschliesslich geschaut werden.

zwei weitere "lessons" beschäftigen sich noch mit dem materialwissen im haushalt und in der literatur, eine weitere mit dem veränderten materialbewusstsein in der gegenwart. wo wertungen ins spiel kommen, wo "gutes" material gefördert und gefordert ist, wird rasch auch der zeitgeist sichtbar.
so kann in den 50er und 60er jahren  plastikgeschirr "gut" sein, einfach der guten gestaltung halber, wie der werkbund mit seinen materialkisten zeigt. heute ist "gut", was aus nachhaltigem oder wenigstens recyceltem material hergestellt ist. die moralische aufladung dieser materialien sowie deren vermarktung wird in einer kleinen broschüre in der ausstellung hinterfragt, leider konnte ich die texte dazu nirgends finden.
die ausstellungstexte lassen sich übrigens hier nachlesen.

freude an der ausstellung haben sicher menschen, die selber gerne sammeln, auch und gerade alltägliche dinge und die sich über die teilweise sehr liebevolle präsentation der objekte freuen können. je nach zeitgeist wird nüchterner oder auch mal ganz verspielt präsentiert, letzteres zum beispiel ganz biedermeierlich im wiener fabriksprodukten-kabinett. ersteres in der zarges-box des werkbunds.

gut gelungen ist auch die überleitung zum schweizer materialarchiv, das mit einer von acht physisch erlebbaren sammlungen im gewerbemuseum in winterthur ansässig ist. das archiv kombiniert tastbare materialien mit einer digitalen datenbank, die auch im internet zur verfügung steht.
(wer sich vertieft mit einzelnen materialien auseinandersetzen will, wird auch im internet fündig, bei den object lessons, die materialien ausgehend von einem denkanstoss aus untersuchen.)

Each Object Lessons project will start from a specific inspiration: an anthropological query, ecological matter, archeological discovery, historical event, literary passage, personal narrative, philosophical speculation, technological innovation—and from there develop original insights around and novel lessons about the object in question.

was ich beim stöbern in einer der schubladen des materialarchivs gefunden habe, möchte ich ihnen auch noch gerne zeigen:


 hier hat jemand mit viel enthusiasmus ein art privates musterbuch mit allerhand verschiedenen papieren angelegt.


teilweise eine wenig ungelenk von hand beschriftet, nicht immer ganz rechtschreibkonform, aber detailliert beschrieben, finden sich die unterschiedlichsten papiere. gerne hätte ich gewusst, wie dieses buch in der sammlung gelandet ist.


ganz clever auch die art der bindung: in ein nach art eines fotoalbums gestalteten buchumschlag und bund wurden nur kurze papierstücke eingefügt, an die sich später die einzelnen muster ankleben liessen. ob da wohl ein buchbinder oder eine buchbinderin am werk war?

am liebsten möchte ich gleich spontan auch so eine sammlung beginnen... eine habe ich sogar!
 

***

nach dem museumsbesuch bleibt noch zeit für ein bisschen schlendern durch winterthur, das wetter ist wunderschön, die cafés locken, aber zum schluss besuche ich doch lieber eine bekannte in ihrem laden an der neustadtgasse 13. was mirjam ziebarth, eine der regionalen handwerkerinnen, die zusammen den gemütlichen laden betreiben, über die herstellung der lana rara zu erzählen weiss, passt so gut zu den object lessons, wie wenn ich den ausflug danach geplant hätte! lana rara ist ein strickgarn, das mit ganz viel enthusiasmus und zu einem überwiegenden teil aus der wolle von seltenen schweizer schafrassen hergestellt wird - eine beimischung von merinowolle sorgt für die notwendige weichheit. hergestellt wird das garn bei christoph vetsch im prättigau, wo mirjam und dominique den spannenden herstellungsprozess persönlich begleitet haben - eben davon erzählte mirjam mir so eindrücklich. 

Freitag, 15. September 2017

unser gemüse heute


endiviensalat, roter krautstiel, lauch, kartoffeln, zwei rot zwiebeln, knoblauch, tomaten, rucola, petersilie, eine eierfrucht (aubergine) und zwei paprikaschoten.
(und ab sonntag wieder nennenswerte teile der familie anwesend, so dass wir das aufessen könnten, in der kommenden woche)

Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 im september 17

gefühlt war ich schon eine halbe ewigkeit bei keinem 12 von 12 mehr dabei. heute morgen sah es dann auch zuerst mal so aus, als würde mir das wetter einen strich durch die rechnung machen, denn es war ziemlich dunkel und regnerisch. 


aus diesem grund wechselte ich vom frühstücks- mehr oder weniger nahtlos an den schreibtisch und kümmerte mich um eine sache, die ich längst hätte angehen sollen... nachdem wir konzept und zeitplan des filzlehrgangs gründlich umgemodelt haben, sollte sich das auch im informationstext auf der homepage der filzszene niederschlagen. nun habe ich heute morgen den anfang gemacht und einen vorschlag als grundlage für die weitere diskussion geschrieben.


zwischendurch bemühte ich mich um einen zwischenstand in sachen veloreparatur. zugesagt wurde mir das überholte velo für den 4. september, nur leider war es heute immer noch nicht wieder in der filiale angekommen. als kai im frühjahr seines dort hatte, hatte das alles so gut funktioniert... am donnerstag soll es so weit sein - glücklicherweise habe ich ja noch das e-velo, aber lieber fahre ich normale strecken ohne lastanhänger mit meinem normalen fahrrad.


weil ich sowieso gerade am schreibtisch sass, blätterte ich noch ein bisschen im insektenbuch, bei müllerin art sind im september insektenmuster gesucht, hier haben die insekten selbst gemustert, vielleicht könnte ich das ja auch? oder vielleicht lässt sich ja irgendwo ein angenagtes stück holz finden und damit drucken?


passend dazu brachte der briefträger den letzten sonnengruss von tabea. damit ist die sommerpost leider auch schon vorbei!


andererseits ist es aber auch schön, die ganze pracht einmal am stück zu sehen, dazu habe ich alle hier angekommenen stoffe einmal an die wand gepinnt. ihr denkt, ihr findet tabeas stoff nicht wieder? es ist der unten in der mitte, er ist zweiseitig! bei ihr muss die sonne wohl ein bisschen grosszügiger gescheint haben... nun frage ich mich natürlich, was mache ich mit diesen kostbaren stoffstücken? die meisten sind ja nicht dafür gemacht zerschnitten zu werden, sondern wirken am besten am stück, andererseits würde ich sie gerne in einen zusammenhang bringen, also nicht einzeln verwenden. und wie integriere ich einen doubleface-stoff in was auch immer man aus diesen stoffen nähen könnte. ich glaube, momentan bleiben sie an der wand, da sehen sie schon sehr gut aus!



 auf dem schubladenschrank habe ich die begleitpost gesammelt, daneben das, was mich letzte woche so umtrieb: ein fanzine aus dem fantocheshop und ein ostervogel, der von der fotoaktion übrig geblieben ist.


nach dem mittagessen lockte mich die sonne in den garten, ich musste noch einen teil hecke roden, damit ich den heckenschnitt morgen häckseln lassen kann. dabei schaute ich mal ins hochbeet und fand diese kugeligen minirüebli, die sich extrem lang zeit gelassen haben mit dem wachsen. ich glaube, denen ist es in meinem abgesackten hochbeet viel zu dunkel.


 es lässt sich kaum mehr übersehen, es herbstelt. das blatt flog mir sozusagen vor die nase.


die gurke hat es noch nicht bemerkt. sie treibt und treibt immer wieder neue blüten und auch noch früchte. ob die wohl noch reifen können? ein teil der blätter ist schon auf dem rückzug, hoffentlich reicht die kraft der restlichen aus, um noch ein, zwei gurken reifen zu lassen.


irgendwann fing es wieder an zu regnen und ich zog mich mitsamt kamera in den keller an den filztisch zurück. hier lag noch ein gestern begonnenes stück filzstreifen in blau, mit pinken details. ich filzte noch ein bisschen daran herum, die gewünschten masse waren noch nicht ganz erreicht.
für den auftritt der filzszene an der creativa brauchen wir viele, viele filzstreifen, die die besucher auf unser angebot aufmerksam machen sollen - und die sollen alle einheitlich 10 zentimeter breit sein. ich nutze die herstellung der filzstreifen zum ausprobieren neuer techniken, im bild eine idee von charlotte sehmisch.


 und dann kam doch noch mal die sonne raus und schien an eine ganz ungewöhnliche stelle. vielleicht hat sie sich auch in der scheibe des nachbarhauses gespiegelt, auf jeden fall mag ich diese abendstimmung auf dem fensterbrett.


und die auf dem esstisch nach dem abendessen: es ist wieder zeit kerzen anzuzünden und bei einer tasse kaffee das strickzeug hervorzukramen, das über den sommer schmählich vernachlässigt wurde. ich musste sogar die anleitung noch einmal lesen, denn so genau wusste ich nicht mehr, was ich da machen muss, obwohl ich schon ein ganzes stück gestrickt hatte. 
sicher haben wieder ganz viele ihren tag fotografiert und erzählt und bei draussen nur kännchen verlinkt.immer wieder schön, dort alte und neue blogbekanntschaften wiederzutreffen.

Freitag, 8. September 2017

unser gemüse heute


diesen freitag lieferte uns unsere gemüsegenossenschaft: stangensellerie (oder wie ich sagen würde selleriegrün), spinat, lauch, einen red kuri-kürbis, paprika, eine aubergine, bohnen (die breiten standenbohnen, die ich viel lieber mag als buschbohnen), ein paar tomätchen, zwiebelchen, kartöffelchen, petersilie und bohnenkraut.
die woche (und das bürgert sich hier gerade ein, dass der gemüsefreitag auch ein wochenrückblicksfreitag wird) war ein bisschen speziell, die tochter hatte spezialwoche an ihrer neuen schule, ich musste nur am dienstag für mittagessen sorgen und so war hier ein bisschen lenaluna (kann man hier nachlesen, was es damit auf sich hat) ich reiste ins nördliche nachbarland zum einkaufen, filzte ein bisschen, fotografierte das gefilzte, stellte das fotografierte auf die homepage und bloggte über das auf die homepagegestelltefotografiertegefilzte, überwachte die herstellung einer werbekarte für meine kinderfilzkurse, sah mir einen film an der fantoche an, pausierte mit der schwimmerei, bemalte im füürwärch eine cake-platte mit farbe und ritzte bäume darein und erledigte sonst noch so sachen, die dringend oder weniger dringend waren.
ja, und jetzt wochenende mit familienfest. bis bald dann am montag, oder so!

Mittwoch, 6. September 2017

alle kinderfilzkurse online!


wie jeden sommer habe ich auch heuer wieder nach und nach ein filzprogramm für kinder in ennetbaden zusammengestellt. nachdem ich in den letzten tagen immer noch ein bisschen am herumtüfteln und ausprobieren war, habe ich heute alle beispiele fotografieren können und jetzt sind alle kinderfilzkurse auf der filzquadratseite online!
bis auf die windlichte gab es keinen kurs bisher so bei mir und ich bin gespannt, wie die neuen ideen angenommen werden.

wenn man bei allen kursen dabei war, hat man sich einmal durch die möglichen formen gefilzt: fläche, ball, schnur und hohlform. (und ist schon fast ein filzprofi...)

einige kurse eignen sich besser für anfänger, zum beispiel das umfilzen der bleistifte oder die einfache girlande aus filz und holz -  andere ermöglichen es den kindern, die schon ein wenig filzerfahrung haben, ihre eigenen ideen miteinzubringen, zum beispiel die buchhülle, das windlicht oder die schlange. aber auch in den letztgenannten sind filzanfänger willkommen und werden mit einem schönen produkt nach hause gehen.

überhaupt sind alle kinder von der ersten klasse an eingeladen, mit mir zu filzen. wer jünger ist und auch filzen möchte bringt am besten eine erwachsene begleitperson zur unterstützung mit. das muss nicht unbedingt die mutter, sondern kann auch der götti, der grossvater oder grosse bruder sein!
wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr auf der kursseite.
ich freue mich schon auf viele neue gesichter! 

apropos neue gesichter: in diesem jahr kann ich leider meine kursprogramme nicht mehr über die schule verteilen. wer hat lust, die flyer (postkarten) an menschen, die interesse an kinderfilzkursen im raum baden haben könnten, weiterzugeben? ab ... sagen wir 30 verteilten flyern lasse ich mir etwas für euch einfallen! mail per formular nebenan mit mengenangabe, ich bringe sie vorbei oder schicke sie euch.

Sonntag, 3. September 2017

hallwilerseeschwimmen


falls hier menschen mitlesen, die sich fragen, wie das nun mit dem schwimmen über den hallwilersee ausgegangen ist:

- am freitagnachmittag las ich auf der homepage, dass das 49.hallwilerseeschwimmen stattfindet
- am samstagmorgen machte ich mich auf den weg nach meisterschwanden und registrierte mich als schwimmerin nummer 231
- das wetter war eher nicht so einladend mit 16 grad luft- und 22 grad wassertemperatur, aber erträglich
- kurz vor zwölf setzte ich zusammen mit 187 anderen schwimmerinnen und schwimmern mit dem kursschiff nach birrwil über
- in der badi birrwil trennte ich mich widerwillig vom schwimmparka des grossen, den er mir grosszügig ausgeliehen hatte, und den warmen socken und startete kurz danach im massenstart 
- zwischen boje 3 und 4 freute ich mich auf mein belegtes brötchen, das mich in meisterschwanden erwartete
- nach 46.59 minuten ging ich als 48. von 63 schwimmerinnen an land und wurde von kai und der tochter in empfang genommen
- fazit: die wellen im see hatte ich echt unterschätzt, aber dafür ist es deutlich weniger langweilig 1,5 km über einen see zu schwimmen als im schwimmbad, insgesamt: trainingsziel für dieses jahr erreicht. (geschwommen bisher, inklusive seeüberquerung: 87,85 km) und kein muskelkater am sonntag.



Freitag, 1. September 2017

unser gemüse heute


ui, schon wieder eine woche ohne blogpost - deshalb gibt es hier zwei gemüsebilder hintereinander.

(kartoffeln, bohnen, tomaten, krautstiel, mais, paprika, lauch, aubergine, patisson, zwiebeln und knoblauch)

heute wieder mit dem ganz normalen titel, die badenfahrt ging letzten sonntag zuende und damit enden auch die versus-titel hier im blog. was sollte das überhaupt? naja, die badenfahrt, DAS grosse stadtfest in baden im aargau, hatte als motto in diesem jahr, oder besser jahrzehnt, das thema "versus" oder gegensätze. dementsprechend war das festgelände in gegensätze aufgeteilt wie oben - unten, neu - alt und nord - süd. auch in vielen festbeizen wurde mit dem wort versus oder mit dem thema gegensätze gespielt. den wettbewerb um die beste festbeiz hat zum beispiel ein stand mit dem namen "us vers" gewonnen, die (fast) ganz aus büchern gebaut war, eben us vers = aus versen. 
nun waren wir in diesem jahr zum ersten mal wirklich bei der badenfahrt "dabei" - mehr oder weniger die ganze familie. die beiden söhne waren fleissig am helfen und am berichten auf instagram, kai, die tochter und ich haben das fest genossen und vor allem viele kleine konzerte besucht, aber auch das spektakel und die lichtinstallationen bewundert. so viel kulturprogramm in unserer kleinen nachbarstadt, so nette gemütlich kneipen, überall feines essen und menschen, die man so ganz spontan treffen konnte! und die nächste gelegenheit erst wieder in zehn jahren! (oder schon in sechs, insider wissen warum, oder in fünf an der "kleinen badenfahrt".) auf jeden fall der höchste imperativ, jetzt, bei diesem schönen wetter und überhaupt, mitzufeiern. weil, weiss man, was in zehn jahren ist?

damit begann diese woche sozusagen mit ein bisschen festüberhang. und am montag gleich mit dem elternabend an der neuen schule der tochter. dazu mit den letzten "trainingseinheiten" vor dem hallwilerseeschwimmen morgen. sonst war sie gefüllt mit allerlei langweiligem wie sich um haus und garten kümmern (die hecken!), termine vereinbaren und eintragen, papier sortieren und einige in der letzten woche liegengebliebene dinge erledigen.
schön war die hier angekommene sommerpost von annette buntistschön. und die tatsache, dass der jüngere sohn ferien hatte, aber in die berufsschule musste, so dass wir drei vormittag zusammen frühstücken konnten und er mich zum einkaufen begleitete. sonst war nicht viel los, was ja auch mal nicht schlimm ist.



Freitag, 25. August 2017

viel vs. wenig - unser gemüse heute


ja, also heute wird es ein wenig schwierig mit dem versus-titel. ich schwankte zwischen grün vs. rot (oder bunt?) wurzeln vs. blätter (nee, passt nicht) und dem jetzt gewählten.
im gemüsekorb heute: kartoffeln, zucchini, auberginen, paprika, patisson, lauch, salat, spinat, tomaten, zwiebeln. sie können sich ja mal überlegen, was viel und was wenig ist.

Donnerstag, 24. August 2017

sonne vs. schatten - sommerpost 2017


in der hoffnung, dass meine sonnigen kuverts alle empfängerinnen erreicht haben, möchte ich heute ein bisschen von der entstehung meines sonnenstoffs erzählen. 

gleich nachdem ich mich zur teilnahme bei der sommerpost angemeldet hatte, hatte ich ja schon einen probedurchlauf, noch im juni!, gemacht. und da es mit der einfachen sonnedruckerei so gut funktioniert hatte, war es für mich klar, dass ich bei diesem verfahren bleiben wollte. zu cyanotypie und inkodye zog es mich eher weniger, da die ergebnisse zwar sehr spannend, aber das verfahren für mich zu wenig beeinflussbar, weil auf einer chemischen reaktion beruhend, erschien. man möge mich da korrigieren, falls ich da falsch liege! 

der sonnendruck ist eigentlich nicht wirklich eine drucktechnik, sondern eher eine reservetechnik, die mit hilfe von sonnenwärme und schablonen arbeitet. ein stoff wird flächig mit farbe getränkt, dann teilweise abgedeckt und der sonnenstrahlung ausgesetzt. an den nicht abgedeckten stellen trocknet er schneller als an den abgedeckten und durch die kapillarwirkung des stoffes wandert die restfeuchte von den nassen zu den trockenen stellen und nimmt dabei die vorhandenen farbpigmente mit. mir mutet diese technik sehr ursprünglich an, ich müsste da wohl mal recherchieren. 
durch meine versuche hatte ich begriffen, dass das verfahren des sonnendrucks am besten funktioniert, wenn die farbe sehr flüssig ist. trotzdem eine hohe farbsättigung in den farbigen bereichen kann man dann am besten erzielen, wenn sie kleiner sind als die schattierten, sich also dort die farbe konzentriert. gleichzeitig darf der "weg" der farbe aber auch nicht zu weit sein, also die durch die schablone abgedeckten flächen nicht zu gross. und am besten das ganze noch gut verteilt!


 das ergebnis dieser überlegungen führte bei mir zum entwurf eines rasters aus sonnen, dass das quadrat wieder  mal mitspielt war nicht beabsichtigt...
es erleichterte aber die sache schon sehr. ich musste nur noch berechnen, wie gross die einzelnen rapportquadrat sein müssen, wenn ich die geplante mustergrösse erreichen wollte, ein vorlagenquadrat zeichnen und dieses mit hilfe eines rasters auf die schablone übertragen. als schablonenmaterial habe ich laminierfolie genommen, die einzige folie, die ich in din a3 im haus hatte. ich habe einfach beide schichten aufeinander liegengelassen, auch beim ausschneiden mit dem japanmesser ging das gut. beide schichten zusammen sind schwer genug um auf dem stoff liegenzubleiben und die folie erträgt die pralle sonne gut.


 die fertig angezeichnete schablone. das ausschneiden mit dem japanmesser hat mehrere tage gedauert, da ich immer wieder pause machen musste. wenn mir das einer gesagt hätte, wie viele teile ich da ausschneiden muss...


irgendwann war aber die schablone bereit und die druckwerkstatt in einer grossen flachen holzkiste konnte eröffnet werden. in der kiste konnte ich den stoff sehr gut im schatten vorbereiten (stoff in wasser einweichen, mit verdünnter farbe bepinseln, die schablone satt auflegen und andrücken) und dann in die sonne tragen, beziehungsweise auch mal der sonne hinterhertragen. denn es braucht schon den raschen trocknungsprozess in der prallen mittagssonne, damit die farbpigmente sich hurtig auf den weg machen!
meine stoffe sind alle schon im juli entstanden, die lange reihe von sonnentagen machte es einfach ein bis drei stücke stoff pro tag fertigzustellen.


auf den etwas grösser zugeschnittenen stoffstücken kann man teilweise die umrisse der schablone gut erkennen. eine vollständige abdeckung wäre da wünschenswert gewesen, bin ich aber zu spät draufgekommen.


 die schablone lässt sich natürlich auch anderweitig verwenden, zum bedrucken von papier nämlich.


so sind die umschläge dann auch noch entstanden, mit einer schaumstoffwalze acrylfarbe aufgewalzt und weil ich auf grossen bögen gedruckt habe, den rapport des musters genutzt. dabei konnte ich das einzige manko meiner schablone auch einmal in sein gegenteil verwandeln. im stoff sind die sonnen blau, was mich eigentlich ein bisschen stört, aber gelb auf weiss, das ist richtig sonnig!

sonnig stimmt mich auch die ganze aktion, es ist so schön zu sehen, was da alles entstanden ist und noch entsteht. ein grosser dank gebührt wieder einmal michaela und tabea, die regelmässig so tolle postaktionen auf die beine stellen. wenn sie auch ein fan der mailart sind, besuchen sie doch ihren gemeinsamen blog post-kunst-werk!


Montag, 21. August 2017

hell vs. dunkel


 ein abendspaziergang über die badenfahrt lohnt sich definitiv.


 beim eindunkeln stiegen wir auf ins "univers-all", eine der festbeizen in luftiger höhe.


 und warteten oben, bis um kurz nach 21 uhr die projektion "ouroborus" auf den stadtturm begann.


 der ouroborus ist die sich in den schwanz beissende schlange, ein geschlossener kreis, symbol für verfeinerung durch stete wandlung.


eine ganze geschichte wird da während einer knappen viertelstunde erzählt. kai hat ein video davon gemacht, das sie hier anschauen können.
 

ein blick zurück nach dem abstieg. 


 und noch einer auf den turm, bevor wir uns losreissen konnten um noch mal nach dem versus-schriftzug unter der hochbrücke zu schauen.


die leuchtanzeige im stil altermodischer lcd-displays zeigt gegensatzpaare, immer nur eines davon ist sichtbar, das andere strahlt in die andere richtung. leider war die installation mit meinen mitteln nahezu unfotografierbar, ich hoffe, sie können trotzdem lesen, dass da JUBEL steht.

Sonntag, 20. August 2017

fern - nah


die sommerpost ist am wochenende fertig geworden und hat sich auf den weg in die ferne gemacht. beim stoff habe ich mich an das abgemachte blau gehalten, aber die kuverts, die darf ich doch auch ein bisschen sonniger drucken, oder? im laufe der woche sollten sie bei den empfängerinnen ankommen, dann kann ich am wochenende zeigen, was die sonne für mich gedruckt hat!

den ganzen poststapel habe ich dann erstmal eine ganze weile über die badenfahrt geschleppt. badenfahrt heisst das stadtfest in baden (der nachbargemeinde zu ennetbaden...), das nur alle 10 jahre stattfindet, dafür dann gleich 10 tage dauert und demensprechend gross ist!


wir besuchten am samstag zuerst einmal den herrn quicksand, der im viu versa, dem bereich für kinder und jugendliche eine siebdruckwerkstatt für die jubla aufgebaut hat. hier können besucher t-shirts, bags oder stofftaschen mit dem viu versa logo bedrucken.


 danach unternahmen wir einen bummel über den rummel, oder lunapark, wie das hier heisst. die tochter fuhr kettenkarussell, aber was für eines, 80 meter hoch!
danach bummelten wir weiter, mit dem badenfahrtscoutjohannes, am limmatufer entlang, wo es die spannendsten festbeizen hat. hinauf zum kurpark, wo cubb gespielt wurde, und wo das spektakel stattfindet. und dann fuhren wir erstmal nach hause, uns ein bisschen ausruhen. vorher fand die gelbe sommerpost aber noch den weg in den gelben kasten.

am abend gings nochmal in die stadt, zum fest. 


 davon mitgebracht habe ich ihnen aber nur diesen kleinen fischschwarm...


... und die lichter über beetlis schmied.


Freitag, 18. August 2017

sommer - winter (unser gemüse heute)


stangensellerie (links unten, das ist keine petersilie und auch kein liebstöckel), petersilie, koriander, bohnenkraut, breite stangenbohnen, 2 randen, eine zucchini, lauch, tomaten, eine zwiebel, ein salat (eisberg?) und eine aubergine.
an sich ein erfreulicher korb, aber warum gibt es schon wieder lauch und randen? gefühlt hatten wir da kurz vor den sommerferien noch von letztem jahr, essen wir schon unser lager vom kommenden winter, geht mir da spontan durch den kopf. am dienstag werde ich mal nachfragen... 
also, jedenfalls sommer und winter im korb und die aufgabe, das der familie schonend auf den teller zu mogeln...

tschechien - teil drei

 nun, da heute schon die erste schulwoche um ist(, ich hier eigentlich auch mein gemüse zeigen sollte) und die badenfahrt beginnt, wird es zeit, den urlaubsrückblick abzuschliessen.

am abreisetag der jungmannschaft waren wir ja ohnehin relativ früh auf den beinen, und bis ich vom bahnhof zurückgekehrt war, hatten kai und die tochter schon ein wenig im ferienhaus aufgeräumt und alles für eine weitere einkaufsrunde bereit gemacht.
aber das einkaufen war nur der letzte teil des tagesprogramms! zuerst fuhren wir nach sloup v čechách, zur felsenburg einsiedlerstein. wobei auch hier muss man konkretisieren, wir fuhren ein bisschen darüber hinaus und wanderten dann hin.


der einsiedlerstein in sloup ist im grunde nur wieder so ein grösserer steinblock, wie sie in nordböhmen öfter mal vorkommen. und er ist doch mehr. um sloup herum gibt es eine ganze anzahl von höhlenwohnungen, die in mehr oder weniger historischer zeit, in den fels geschlagen wurden. und der einsiedlerstein ist eine davon. im mittelalter wurde als eine art höhenburg genutzt, seine heutige gestalt erhielt er erst in der barockzeit, als es "schick" wurde, sich einen einsiedler zu "halten". oder zumindest so zu tun.


der stein ist komplett ausgehöhlt und so beherbergt er nicht nur die zellen der einsiedler, sondern auch eine kirche...


... und eine inszenierung von teilen des leidensweg christi. (hier die nachtwache am golgathaberg).


 wir waren nicht zum ersten mal dort, vor vielen jahren haben wir schon einmal den einsiedlerstein besucht. und zu den lebendigsten erinnerungen an diesen besuch gehört die an dieses glaskunstwerk. ich habe mich sehr gefreut, dass es immer noch dort steht! auch wenn zumindest die scheibe für den herbst ausgewechselt worden ist und hier die gravur "podzim" fehlt.
 

 nach dem besuch der felsenburg, auf der man interessanterweise weder essen noch trinken darf, machten wir zuerst einmal rast an einer bude. wozu diese tschechische fahne mal gedient haben mag? auf jeden fall wurde am nebentisch heftig politisiert, keine chance mitzubekommen, um was es genau ging...


anschliessend erholten wir uns von unserer "wanderung" am badesee. die tochter lud ihren vater zum rudern ein. also eigentlich zum ruderbootfahren, aber schlussendlich musste er doch recht viel selbst rudern. nach dem einkaufen kamen wir dann spät nach hause, ich erinnere mich nicht einmal mehr, ob wir noch zu abend gegessen haben, was allerdings nach dem genuss von drei langosch mit knoblauch, ketchup und käse am badesee auch nicht mehr notwendig war...

so allmählich wurde uns bewusst, dass wir noch ein paar ideen für ausflüge oder auch dringende wünsche, welche orte zu besuchen wären, hatten, aber nicht mehr viele urlaubstage übrig waren. der nächste tag versprach wieder ein richtig heisser sommertag zu werden, gerade richtig also für den besuch des jestěd, den wir im april des vergangenen jahres eher nebelverhangen kennengelernt hatten. über land fuhren wir auf den berg, der nicht nur der ganzen gegend "podjestědi" seinen namen gibt, sondern auch fast immer sichtbar ist, zu.


 besonders markant macht ihn natürlich auch der sendeturm, der im jahr 1973 gebaut wurde.


im abendsonnenschein.


hier oben wurde aber auch ein bisschen tschechische geschichte geschrieben, denn noch vor dem turm stand hier eine einfache baude, eine wanderhütte, und schon damals machte man sich die ausgezeichnete lage zu nutze, von hier aus sendeten vaclav havel und jan triska die letzte radiosendung vor dem einmarsch der russen 1968, die nicht von diesen kontrolliert wurde. kurz danach wurde mit dem abbruch der baude begonnen und der neue sendeturm mit hotel und restaurant errichtet.


vieles am turm, der auch eine zeitlang geschlossen war und erst vor wenigen jahren von ein paar architekturenthusiaten wieder der öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, stammt original aus den siebziger jahren. leider nagt an all dem auch der zahn der zeit.  


und trotzdem macht es spass, die aussergewöhnliche architektur zu bewundern, hoffentlich noch recht lange.


nach dem abendessen  blieben wir noch ein bisschen auf dem gipfel, aber die sonne versank in den wolken, die chance auf einen schönen sonnenuntergang wurde immer geringer.


dafür wirkt das "kind vom mars" von jaroslav rona in diesem abendlicht besonders melancholisch. die thematische nähe zu david černys figuren am fernsehturm in prag liess uns kurz die beiden künstler durcheinanderwerfen.


 wer der urheber dieser kleinen mosaikfiguren an einigen gebäuden in der gegend war, liess sich hingegen nicht herausfinden.


 eine radtour noch - dieser wunsch führte uns noch einmal ins lausitzer gebirge, diesmal mit dem rad. vor bad oybin kamen wir an diesen steinen vorbei.



und oybin selbst, vor dieser kulisse, ist ein kurörtchen. zum kuchenessen, wenn man grosse kuchenstücke mag. uns zog es wieder weiter, ein zweites mal über den hauptkamm und zurück nach tschechien. so mühsam es manchmal sein kann, sprachlich, strassen- und schlaglochmässig, und weil vieles immer noch den charme des sehr abgenutzten sozialismus atmet, so viel wohler fühlen wir uns dort als im zuckerbäckerambiente. müsste man mal darüber nachdenken, warum das eigentlich so ist.

am anderen tag strapazierten wir dann nochmal unsere sympathie für unser urlaubsland auf einer kleinen reise nach liberec, nochmal mit der eisenbahn, die für grosse strecken, wie zum beispiel nach prag, irgendwie ausgedient hat. ferienhalber reist es sich dann aber doch ganz gut mit den überwiegend schienenbusartigen regionalzügen. die bahnhöfe sind manchmal einer schöner als der andere, ernsthaft gibt es einen wettbewerb für den schönsten bahnhof, den übrigens irgendwann auch jablonne gewonnen hat. dann wieder gibt es verlassene aussteigestellen, die man nicht unbedingt benutzen will. in liberec ist der bahnhof ein bisschen ausserhalb, wir nutzten die tram, um in die stadt zu kommen, nur weiter kamen wir mit ihr nicht mehr. der tramchauffeur forderte uns zum verlassen des verkehrsmittels auf, dass wir auf einen ersatzbusverkehr umsteigen sollten, wollte er uns touristen nicht erklären. irgendwann fanden wir es selbst heraus und fuhren richtung zoo, zur regionalgalerie im ehemaligen franz-josephs-bad. 


 leider überzeugten uns die ausstellungen diesmal nicht so sehr, darum spazierten wir weiter in richtung stadt, liessen uns treiben, bewunderten die flure des rathauses und liessen uns wieder ein bisschen den wind der geschichte um die nasen wehen.


liberec war einmal ein wichtiges zentrum der textilindustrie, seine geschichte ist eng mit der industriellenfamilie liebieg verbunden, die übrigens auch den grundstock zur regionalgalerie gelegt hat. und liberec, damals reichenberg, war das zentrum der deutschsprachigen bevölkerung böhmens und der jungen tschechischen republik. so wurde es auch zur wichtigen zentrale im widerstand gegen die angestrebte tschechisierung der deutschen bevölkerung und 1938 nach dem münchner abkommen von den deutschen besetzt. nach 1945 wurden nahezu alle deutschen durch die benes-dekrete enteignet und aus liberec vertrieben. darum sind die historischen glasfenster im rathaus von reichenberg im 19. jahrhundert selbstverständlich deutsch beschriftet worden, die aktuelle beschilderung der räume ist ebenso selbstverständlich tschechisch. dieses nebeneinander der beiden sprachen begegnete uns auf schritt und tritt und mahnt doch immer wieder an dieses dunkle kapitel der geschichte. 


 in der innenstadt ist liberec aber vor allem eine moderne stadt, mit einer rushhour um vier am nachmittag, die wir schon von unserem aufenthalt in prag im vergangenen jahr kannten, die uns aber wieder kalt erwischte. um 17 uhr schliessen die meisten geschäfte in tschechien und auch das kommt immer wieder überraschend...


 vor der rückfahrt schafften wir es dann aber noch, einigermassen grossstadtlike in ein burger-restaurant und danach vor lauter fleischüberhang kaum mehr auf den bahnhof.


noch nicht der letzte tag, aber schon fast. den wirklich letzten tag verbrachten wir dann damit, unsere sachen zu sortieren, endlich doch noch einige schöne gläser aus novy bor zu kaufen und ganz allgemein abschied zu nehmen. wir hatten alle genug gulasch gegessen, und speisten eher mitteleuropäisch als basistschechisch, assen noch ein letztes zmrzlina und dann ging es auf die lange heimreise, die uns so lange dann auch nicht vorgekommen ist.