Dienstag, 3. Oktober 2017

sonntagswanderung

ohne auto, an einem kurzen wochenende mit nicht wirklich überzeugendem wetter fahren wir mit dem bus auf die baldegg und nehmen den fusspfad richtung gebenstorfer horn. unterwegs im wald sehen wir richtig viele pilze und auch pilzsammler, die man gut an ihren körbchen erkennen kann. 


 den kennen wir gut. ein körbchen hätten wir für ihn aber nicht mitbringen müssen.


 die sind besonders fotogen, aber könnte man sie essen? immer wieder diskutiert, aber an das pilzsammeln trauen wir uns doch nicht so recht dran. obwohl kai als kind mit seinen grosseltern oft zum pilzesammeln unterwegs war, obwohl es in baden auch eine pilzkontrolle gibt, verschieben wir das pilzesammeln immer wieder auf später mal.


 wir sammeln weiter mit der kamera.


 auch die eher unansehlichen exemplare machen so noch grosse freude.


 es gibt aber auch immer noch so viel anderes zu sehen! (und meistens müssten wir die pilze ja noch stundenlang herumtragen, weil wir ja noch weiterwandern wollen.) da hat wohl jemand einen nistkasten zweckentfremdet. von unten konnte man erahnen, wie die wespen hier schicht für schicht waben einbauen und dann eine wand darum herum zimmern. spannend auch die aussenseite des nests, das schön unregelmässig gestreift ist, je nachdem woher die wespen ihr baumaterial nehmen!


dieser dicke baumstamm ist garnicht so alt wie man denken würde, nur etwa 46 jahre. naja, die tochter fand das schon alt, kai und ich eher nicht. die jahresringe lagen etwa jeweils 2 zentimeter voneinander entfernt, die riesige thuja muss also sehr rasch gewachsen sein.


 schwebebalkenübung am wegesrand. geht auch mal in wanderschuhen.


die tochter fotografiert cosmeen und hadert mit dem autofocus. 


vom gebenstorfer horn geht es runter an die reuss.


 kaffeepause im restaurant "kurve" in unterwindisch. (mit regenbogen auf der tasse!)


die windischer haben den bärner bären auf dem kirchturm. (wie viele ortschaften und schlösser gehörte auch windisch zum berner aargau und wurde erst von napoleon von der berner herrschaft befreit.)


ab 1828 baute dann heinrich kunz, der auch "spinnerkönig" genannt wurde, an der reuss eine baumwollspinnerei auf. das spinnereiareal ist längst umgewandelt in wohnungen und büros, aber der name bleibt. 

 weiter spazieren wir nun mehr durch das grosse parkareal des ehemaligen klosters königsfelden, auf dem heute eine grosse psychiatrische klinik untergebracht ist.


über die strasse kommen wir auf das areal der fachhochschule nordwestschweiz, hier wurde in den letzen jahren unter dem label "vision mitte" viel gebaut und windisch und brugg sind beinahe zusammengewachsen, was die beiden gemeinden immer wieder mal über eine gemeindefusion nachdenken lässt.


wir erreichen damit den bahnhof brugg und machen uns auf den heimweg, mit bahn und bus.

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